Summparty Vol.3


Hackbord hackt Vierer zu Gold!!!

Vor lauter Angst vor der Hitze hat sich SG, bei jeder Einheit mehrfach eingenässt. Da dies so gut funktioniert hat wurde diese Geheimtaktik vom gesamten Vierer übernommen. Auch durch einen gut eingesteuerten Zimmertausch, sowie einem Ventilatordeal behielt das Team meistens einen kühlen Kopf.

Bei der anstehenden Massephase machte uns das Orgateam ein Strich durch die Rechnung. Nach einem Tag wurden das Massefleisch stark rationiert und eine große Flachheit plagte das Athletendorf. Das führte vor allem beim sowieso lappen geplagten Steuerbord zu Problemen. Zwar versuchte MS mit wiederholten MMMasse rufen von dieser Tatsache abzulenken, doch Mc Freg enttarnte #lappenboard schonungslos.

Glücklicherweise war Hackbord rechtzeitig zur Stelle und konnte diese Lappigkeit gepaart mit atzigen Langarmshirts kompensieren, sodass letztendlich alle Gegner zerhackt wurden.

Danach gut performt.

Aachen am Trichter deutlich schwächer als gedacht. Aber auch AvB hat beim trichtern die Fontäne falsch verstanden und lässt sich das Bier 2 mal schmecken. Allerdings war er weniger Stunden bei seinem Spezialeinsatz mit Sergeant Freggel in Topform und das Team hebelte mit Taktik, Köpfchen, Kraft und Geschwindigkeit die komplette EUG Secruity aus. Ganz zum Wohle der Unihalle.

 

Merke:

Adiletten und Flip Flops sind im Club grundsätzlich cool. Ist der Boden allerdings voller Scherben sollte man diese nicht allzu oft verlieren.

Immer mehr Veranstalter denken ernsthaft ein Buch könne einen anständigen Sieg/Suff Pokal ersetzen. (Dies ist natürlich eine Lüge!)

Bier aus 2,5 Liter PET Flaschen schmeckt nicht nur hervorragend sondern ist auch sehr praktisch.

Verlieren ist nur halb so peinlich, wenn man dem Sieger beim gratulieren seine Visitenkarten zusteckt. #newcastle


Gesamtsieg!!

Die DHM in Bremen ist nun vorüber, es folgt also wie gewohnt ein bekannt seriöser Bericht über die Geschehnisse. 

Die Ergebnisse zuerst:
Challengevierer Männer: Gold
Männer 4-: Gold
Männer 8+: Bronze
Männer 8* Sprint: Bronze
Mixed 8+: Gold
Mixed 4x: Silber
Frauen 2x: Bronze

=> Gesamtsieg!!! 

Freitag, 7:00 Uhr, KRV Wiking, Vereinsgelände: Bevor man die Ruderer des Hochschulteams sieht steigt dem nichts ahnenden Beobachter der Szenerie ein geradezu penetranter Geruch von Zwiebel und Mett in die Nase, die Mannschaft (bis auf kleine Ausnahmen) finden das aber gut. Sie stärken sich und fahren pünktlich los nach Bremen. Auf einer ereignislosen Fahrt konnte Knoppers mit überragenden Fahrlererskills verhindern, dass es für Ebay eine (neue) Anzeige gibt. In Bremen angekommen geht es zum Vorlauf der Frauen und zum kurzen einfahren des Achters. Einmal mehr ähnelt die Goschengymnastik von M.K. auf dem Steuersitz der eines Hundes, der seinen Kopf in den Fahrtwind hält. Die Frauen gewinnen ihr Rennen im 4x gegen 5 gegnerische boote mit insgesamt bestimmt  17 Ruderinnen souverän. Halbfinale ist also safe.  

Samstag:
Die Mannschaft frühstückt im Kreise von Kindern in der JuHe Bremen, AvB entgeht knapp einem Zahnpastaanschlag seines asiatischen Zimmergenossen. 

Auf dem Werdersee gewinnen die Boote aus Karlsruhe dann erst mal fast alles was es an Vorläufen zu gewinnen gibt: Challengevierer gegen Aachen  problemlos, der 8+ ebenfalls siegreich über Aachen, der Frauenzweier kam über den Hoffnungslauf ins Finale. 
Durch einen taktisch klug platzierten Crash mit Dresden 1 auf den ersten Metern des Rennens konnte die Mannschaft des Challengevierers mit Schlagmann MadPert die Gegner so unsicher machen, dass diese den Karlsruhern nichts entgegensetzen konnten. Endlich hat Karlsruhe jetzt die Dresdener in dieser Klasse geschlagen und alle Plätze auf dem Podest belegt.
Der Frauen 2x gewinnt mit einem knappen Endspurt den 3.Platz, beim Frauen 4x reicht es leider nur zu einem 6.Platz im A-Finale.
Der Achter bekommt seine gewohnte Länge von Aachen und Hannover schiebt sich auch noch dazwischen. Berlin konnte trotz WM-Teilnehmer auf den 4.Platz verwiesen werden.

Zur Siegerehrung wurde dann stilgerecht wegen dem Spiel GER-IT eine Massenbestellung Pizza abgesetzt.
#Lauchgurt hatte aus unbekannten Gründen seine Klamotten nicht nach Bremen mitgenommen, deshalb musste er sich ein Polo von MadPert leihen.
Während #Lauchgurt in dem Polo komplett verschwindet, platzt das T-Shirt von #Lauchgurt beinahe an Madperts Kreuz und Armen.

Weitere Erkenntnisse dieses Abends waren:
Nicht jeder kann „Challance“  (Challenge) richtig schreiben, aber auf Medaillen ist es halt besonders bitter.
Jemand hat Löcher in den von Dresden gestifteten Pokal geschnitten und ihn jeder Funktionalität beraubt. Ein Problem, das die praktisch veranlagte Mannschaft aus Karlsruhe vielleicht lösen kann.

Wenn die Nerven nach einem spannenden Renntag schon recht strapaziert sind führen Spiele wie GER-IT schnell zu einem Nervenzusammenbruch von RT und der gesamten Mannschaft der sich nur durch kühlen Hopfentee beruhigen lässt.

Sonntag:
Bei Mixed 4x waren gleich 2 Boote aus Karlsruhe am Start , Boot 2 qualifizierte sich direkt für das Finale, Boot 1 dann durch den Hoffnungslauf.
Der EUG Vierer gewinnt souverän seinen Vorlauf und zieht direkt in das Finale ein.
Nachmittags beginnt der Finalblock dann mit einem grandiosen Start-Ziel Sieg des Mixed 8+.
Kurz nachdem der Vierer sich auf das Wasser begeben hat entschied sich das Wetter, sinnflutartige Wassermassen vom Himmel zu lassen, was zur eine Regattaunterbrechung und einer Wiese, die der von Rock am Ring in nichts nachsteht, führte.
Danach  holt sich der EUG Vierer seine Goldmedaille souverän und qualifiziert sich damit für die nächste EUC!!
Etwas spannender war es dann im Mixed 4x. Hier holte sich das  zweite Boot Silber, das erste Boot fiel leider auf den 5.Platz zurück in einem Rennen, das den Trugschluss zulässt, das Schlagzahl mehr bringt als Power. (Schade kein Doppelsieg)Beim Sprintachter gab es einen unglaublich knappen Zieleinlauf, sodass die Zuschauer der festen Überzeugung waren, das Karlsruhe zweiter war, leider hat es dann doch nur zum dritten Platz gereicht. 
 

Neben so vielen Siegen gibt es leider auch einige Verletze zu beklagen: 

Jürgen wird uns, nachdem er und eine Pommesbude aneinander geraten waren, bis auf weiteres nicht mehr begleiten. 

L.K. und A.E mussten am eigenen Leibe erfahren, dass es ein Problem ist, wenn man den ganzen Tag nur an der Wasseroberfläche Sport treibt und nicht weiß was darunter kommt. Es konnte also keiner ahnen, dass das Wasser am Steg nur hüfthoch war und sie verletzen sich beim traditionellen ins Wasser geworfen werden.

Chayenne Monique befindet sich in einem Dauertief und konnte uns auf dieser Regatta nicht begleiten, laut eigenen Angaben ist bei ihr momentan „die Luft raus“. 

Fazit:
Eine Deutschlandweste am Start zu tragen macht ein Boot nicht schneller sondern lächerlich, wenn es dann nicht auch gewinnt.

Die Bewohner des Nordens scheinen sich nach Bergen zu sehnen und schaffen sich Abhilfe durch den Bau von überproportional vielen Brücken über die Autobahn. Dadurch wird die Rückfahrt für alle beteiligten anspruchsvoller.

Stimmen aus anderen Unis berichten von mehreren Mondaufgängen während der Fahrt, Astronomen untersuchen dieses spektakuläre Naturphänomen noch. 

Die Streck in Bremen liegt den Karlsruhern offensichtlich, wir freuen uns über den ersten Gesamtsieg seit 2011 und sind gespannt eine auf die LM.

 

 

 

 

 

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Sommer

Der Sommer folgt. Es wachsen Durst und Hitze,

und von den Auen dränget sich die Glut;

doch draußen am Carré, am Brunnensitze

erquickt ein Trunk, erfrischt ein Bier das Blut.


Der Hunger kommt, schon kreuzen sich die Blicke,

Die Calzone wölbt sich auf das tut gut,

Der Zwiebel nach kracht schnell ein knatternd Schmettern;

doch Bierdurst lächelt unter Sturm und Wettern.

 


Amtliche Mitteilung

+++Walross wieder aufgetaucht, jetzt Hipster+++

Nachdem das Walross für mehrere Monate verschwunden war, wurde es jetzt immer häufiger gesichtet. Wenn es nicht gerade seine Chai Lemonade trinkt, alte Schallplatten auflegt oder nach neuen Jutebeuteln ausschauhält, trifft er sich mit mehreren Freunden zu einer Hafenausfahrt in einem alten Vintage Holzboot.

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#Zitatklaus No.1

"Auf keinen Fall komme ich um 6 Uhr morgens zum rudern an Verein!"
- Sir Lenz, 20, kommt um 5:30 zum Mobo fahren

"Am meisten habe ich mich auf das Bateau gefreut!"
- Rupi, 19, nackt


Nantes

Donnerstags abend kurze Runde im Karlsruher Hafen schwimmen, grillieren und ab. Irgendwann wurde noch geklärt wie hoch der Hänger eigentlich ist. Da unsere Fasthochschüler recht wenig auf einer Uni Regatta verloren haben, wurde kurzerhand ein Profiskuller eingekauft (Er hat sich vorgenommen an diesem Wochenende einfach Spaß zu haben).
Die Fahrt verlief bis auf die Mitternachtsüberaschung unspektakulär und Freitags früh gegen 8 Uhr rollten wir in Nantes ein. Riggern, rudern, ran ans Meer. Und dann Check-in im Hotel. Die Mädels essen Obst, die Jungs fahren noch in die Pizzeria. Nachdem die bestellten Getränke serviert wurden stellte LK fest: "Ist das euer ernst? Getränke wie auf nem Kindergeburtstag."
Danach stoßen die 4 Limos und die 6 gestreckten Apfelsäfte auf das Bier des Sir Lenz und die Pizzen wurden inhaliert.

Nach anregender Diskussion ob der Achter mit oder ohne Fliegercaps startet (aufgrund nichtoptimaler aerodynamischer Eigenschaften nicht), wurde das Rennen anständig gewonnen. Auch der Frauenvierer benahm sich und gewann souverän. Bei der Siegerehrung dann der Schock. Anstatt Siegerpokalen gab es ein Ruderbuch. Auf Französisch. Und woraus sollten wir nun unser Siegergetränk trinken???

Während die Nantes-Organisatoren uns mit FreiWein beruhigen wollte spielten sich unter Dusche schon Szenen wie aus einem Maxximaxx-Film ab. Hauptdarstellerin: Chayenne Monique.
Von diesem berauschenden Duscherlebnis beflügelt wurden zwei Freshies übermütig und forderten zwei gestandene Baden8er EXperten. Es kam wie erwartet: Die Freshies wurden deklassiert. Großzügig zeigte sich Theke, der von einer Strafe für Knoppers absah. LVD allerdings legte mit Recht Wert auf die Wettschulden von Rupi. Er musste sich zu alt bekannter Nantes-Tradition all seiner Klamotten entledigen.

'Du geiler Boy!'
- Pamela, 32, spricht kein Wort französisch

Als abends auf der Fete das Glücksspiel TaT ('Tag a Tit') handfest wurde kam der nächste Schock. Der Zweitplatzierte Achter aus ESSEC Paris betrieb Wettbewerbsverzerrung. Sie traten nicht nur nicht zum Boatrace an, sondern erschienen überhaupt nicht zur Party. Eine Frechheit die für die Pariser bitter endete. An beiden Tagen verloren und eine geile Party verpasst.


Jetzt wird Geschorlt

Es war mal wieder soweit. Das Team Baden8er begab sich in Begleitung von 3 fleißigen Damen nach Breisach ins Trainingslager.

Dank der Vorwahnung des Trainingslagertesters machte man sich auf die Orkane im Zimmer bereit, die doch heftiger wehten als erwartet. So brach kurzerhand ein Wettstreit aus um die Orkane möglichst effektiv in den anderen Zimmern abzusetzten. 

Die tägliche Challenge des "All-you-can-Thunfisch" brachte da auch keine Ruhe rein. Auch wenn durch gezielte Salatblattverteilung der Thunfischberg verdeckt werden sollte. 

Auf dem Wasser konnte im Gegensatz zu dem Deutschen Frauenachter, der Britische Frauenachter die These des im Song "Die Ruderin" besungenen Zusammenhang zwischen Schnelligkeit und Schönheit voll und ganz bestätigt werden. Kaum hatte Gimon Sessler sein überragend getauschtes GB-Polo übergestreift ging er regelmäßig zwischen den breiten Kreuzen der Britischen Damen unter. Ein Glück hat er den Weg rausgefunden. 

Zu Erwähnen sei noch die Paulaner Spezi. Die wohl beste aller Spezis. 


+++ Trainingslagertester in Breisach

Kaum in Breisach angekommen beginnt der übliche Trainingslager Rhythmus. Die Jugendherberge frisch bezogen und dann direkt auf’s Wasser. Leute, ich sage euch das Essen mundet himmlisch. Draußen weht nur eine leichte Brise, doch im Zimmer, da wehen wahre Orkane. Doch nicht nur der Gaumen wird hier verwöhnt, so versüßt auch der Anblick des Deutschland Frauenachters die Augen. Nach der wissenschaftlichen Herangehensweise zur Beschreibung des Zusammenhanges von Schnelligkeit und Schönheit und der Verdeutlichung dieser reziprok zueinander verlaufenden Dimensionen in dem Song „Die Ruderin“, bestätigt sich doch die Theorie am besten in der Praxis. Durch Beobachtungen in der freien Wildbahn fiel jedoch auch auf, dass das nicht Vorhandensein beider Merkmalsattribute auch möglich ist. Heute stand ein Stufentest mit Laktatabnahme auf dem Wasser an. Während des Test klappte eigentlich alles, wobei eigentlich bedeutet, alles außer die für den Test unwichtige Laktaktabnahme. Somit hatte man immerhin noch den Puls und die Schlagzahl, was zu Erkenntnis führte, dass Schlagzahl 46 nur zu einem unweigerlich höheren Puls als Schlagzahl 45 führt. Am Nachmittag stand für Ced zusätzlich das Messboot an. Viel mehr konnte man da nicht mehr dran bauen und das für eine traurige Erkenntnis. Schlagzahl 32 ist effizienter als Schlagzahl 36… Ein trauriger Schicksalstag für jeden Leichtgewichtsruderer. 


Neuste Erkenntnisse zur Muskulatur des Ruderers!

Als Fortsetzung der Serie „Allgemeine Trainingslehre“ beschäftigt sich heute Dr. med. lat. Issimus mit der Muskulatur eines Ruderers.

In aufwändigsten Studien ist es ihm gelungen, die Muskelgruppen eines Ruderers neu zu klassifizieren.Laut dieser Studie ist die Muskulatur des Ruderers in zwei Gruppen einzuteilen:
Die Gruppe der „Musculi adversarii retardens“ und „Musculi remigio navis citiudens“.

Muskeln der Gruppe „Musculi remigio navis citiudens“ sorgen im Wesentlichen dafür,dass der Ruderer sein Sportgerät schneller über die Regattastrecke bewegen kann.

Im Gegensatz dazu sorgen Muskeln der Gruppe „Musculi adversarii retardens“ vor allem dafür, die Kontrahenten einzuschüchtern und somit zu verlangsamen. Bekannteste Vertreter dieser Muskelgruppe sind „Bizeps brachialis“, „Trizeps radikalis“ und „Pectus imperialis“.

Für den Ruderer folgen daraus einige Dinge für das Training:

  • Die Muskelgruppen müssen ausgewogen trainiert werden.
  • Um das von Dr.B. Izeps benannte Überdehning zu vermeiden  müssen Muskeln der Gruppe „Musculi adversarii retardens“ trainiert werden. So kann sogar Überdehning in der Gruppe „Musculi remigio navis citiudens“
  • Die Gruppe „Musculi remigio navis citiudens“ ist sehr anfällig für Überdehning und darf nicht leichtsinnig gedehnt werden.
  • Um ein Optimales Wachstum für Muskeln der Gruppe „Musculi adversarii retardens“ zu gewährleisten ist eine ausgewogene (proteinreiche) Ernährung, am besten durch Nr. 45, Weizen und Schnitzelbar, von Nöten.

Im Übrigen trainiert man die „Musculi remigio navis citiudens“ nicht, weil man sie im Boot nicht sieht!


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